Jahrestreffen der BNE-Gremien gewährt ersten Einblick in die Schwerpunkte des neuen UNESCO Programms "BNE 2030"

Illustration mit Weltkugel, Pfeilen,  einer Illustrierten Stadt und den Nachhaltigen Entwicklungszielen

CC-BY-NC-ND 4.0, Visual Facilitators / Björn Pertoft

Anlässlich des Jahrestreffens der BNE-Gremien kamen am 5. November 2020 insgesamt 141 Teilnehmende aus allen Bildungsbereichen zu einer digitalen Veranstaltung zusammen, um sich über den aktuellen Stand in der Umsetzung des nationalen Aktionsplans auszutauschen und zukünftige Vorhaben zu diskutieren. Einen zentralen Prorammpunkt bildete die Vorstellung des neuen UNESCO Programms "BNE 2030".

Als Nachfolger des UNESCO Weltaktionsprogramms, welches 2019 nach fünfjähriger Laufzeit abgeschlossen wurde, erfährt das neue Programm durch die aktuellen Entwicklungen im Zusammenhang mit der Pandemie eine besondere Dringlichkeit. BNE kann als Basis für den Wiederaufbau der Bildungsstrukturen einen wichtigen Beitrag zur Überwindung dieser Krise leisten.

Zur Veranschaulichung der Schwerpunkte und Stärken des neuen UNESCO Programms wurde eine Illustration erstellt, welche den Fokus der Vorhaben an der Ausrichtung der SDGs verdeutlicht.

Bildung soll hierbei über die gesamte Breite der SDGs gedacht werden; BNE wird somit als zentrale Weichenstellung in der Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele verstanden. Bewährte Inhalte, wie z.B. die fünf Handlungsfelder, bleiben erhalten. "BNE 2030" setzt jedoch auch neue inhaltliche Schwerpunkte: transformatives Handeln, strukturelle Verankerung und technologische Zukunft bilden die Grundlage für eine Weiterentwicklung in den kommenden zehn Jahren. Als angestrebtes Ziel wird die durch BNE bei allen Beteiligten erreichte Handlungs -und Gestaltungskompetenz benannt, um eine nachhaltigere und gerechtere Zukunft zu gestalten. In der Illustration werden hierzu die notwendigen Kompetenzen dargestellt: Perspektivenwechsel, Ambiguitätstoleranz, Resilienz, Empathie, Zusammenarbeit und Kreativität bilden eine fruchtbare Grundlage für zukünftige Entwicklungen.